Foam Cell

Durch die Verwendung von Mikro-zellularem Schaum (Foam Cell) ist eine neue Generation Dämpfer entstanden, die resistenter gegenüber dem sog. Fading ist. Nach schwerem Einsatz haben alle Dämpfer, egal ob Gas-, Öldruck oder Foam Cell Anzeichen für eine nachlassende Dämpfwirkung. Foam Cell hingegen ist jedoch resistenter als andere Dämpfertypen gegenüber dem Fading. Tests haben ergeben, das Foam Cell stets ein Optimum an Effizienz in der Dämpfwrikung aufweist.

Gasbeaufschlagte Dämpfer erhöhen stark die Effizienz, dennoch unterliegen auch Gasdruckdämpfer der Aeration & Cavitation. Unter härtesten und gröbsten Bedingungen bietet der Gasdruckdämpfer nur unwesentlich mehr Resistenz als herkömmlich Öldämpfer. Foam Cell Dämpfer bestechen mit einer kaum nachlassenden Dämpfwirkung. Um dies zu erreichen muss die Aeration & Cavitation unterbunden werden. Aber wie das? Ganz einfach! Die Foam Cell Einlagen nehmen den Platz im Ölbehälter ein, welches beim Gas-/ Öldruckdämpfer den Raum des Gas-/ Luft entspricht. Während das Öl sich mit der Luft oder mit dem Gas vermischt, ist es nicht möglich mit dem Foam Cell zu vermischen. Das im Dämpfer verwendete Foam hat winzige eingeschlossene, gekapselte Gaszellen, die für das Öl unerreichbar sind. Ein weiterer Vorteil der Foam Cell Einlage ist das der Platz des Gases mit mehr Öl gefüllt werden kann, so das ein Maximum an Hitzeableitung gewährt ist.

Wenn der Dämpfer jetzt zusammengedrückt wird, arbeitet das Foam Cell nicht wie ein Schwamm und absorbiert das Öl, sondern funktioniert wie eine Feder oder ein Airbag. Am Ende dieses zusammendrücken, erwirken die im Foam Cell komprimierten Gaszellen ein zurückdrücken des Öls im Druckzylinder.


Hier tritt kein Ölgemisch auf, welche die Gefahr einer Aeration ermöglicht. Der Druck des Foams presst das Öl in den Druckzylinder und verhindert somit die Cavitation. Demzufolge ist die Gefahr des Fadings konkurrenzlos gering.